Wanderausstellung: „Psychiatrie und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten, am Beispiel Zwiefalten 1933–1945“ (ZfP)
17. Juni bis 11. September
|Stadtarchiv Friedrichshafen
Die Wanderausstellung des Württembergischen Psychiatriemuseums beleuchtet die Psychiatrie während der NS-Zeit und vermittelt lokale und regionale Aspekte der Jahre 1933 bis 1945.


Zeit und Ort
17. Juni bis 11. September
Stadtarchiv Friedrichshafen, Katharinenstraße 55, 88045 Friedrichshafen, Deutschland
Über die Veranstaltung
Wie eng Medizin und Verbrechen im Nationalsozialismus verbunden sind, zeigt die Wanderausstellung „Psychiatrie und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten“, die ab Mittwoch, 17. Juni im Stadtarchiv Friedrichshafen zu sehen ist. Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 16. Juni, 19 Uhr.
Im Mittelpunkt steht die ehemalige staatliche Heilanstalt Zwiefalten in den Jahren 1933 bis 1945. Im Frühjahr 1940 wurde die Einrichtung im Rahmen der „NS-Euthanasie“ zur „Zwischenanstalt“ für die Tötungsanstalt Grafeneck bei Münsingen. Bis zu 1.800 Menschen wurden von Zwiefalten aus nach Grafeneck deportiert und dort ermordet.
Die Wanderausstellung des Württembergischen Psychiatriemuseums beleuchtet die Psychiatrie während der NS-Zeit und vermittelt lokale und regionale Aspekte der Jahre 1933 bis 1945.
Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 16. Juni, 19 Uhr im Stadtarchiv mit Bodenseebibliothek in der Katharinenstraße 55 in Friedrichshafen. Erster Bürgermeister Andreas Hein begrüßt die Gäste. Außerdem sprechen Dr. Bernd Reichelt und Katharina Witner, M.A. vom Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der…
